Endlich Durchblick bei ärztlichen Bezeichnungen

Der Begriffs-Dschungel der medizinischen Bezeichnungen ist oftmals undurchsichtig. Auf der Suche nach dem passenden Arzt finden sich alle möglichen Bezeichnungen: Alternativmedizin, Naturheilkunde, Integrative Medizin, Mitochondrienmedizin, Ganzheitliche Medizin oder funktionelle Medizin, … .

Wir helfen euch da weiter.

Fachrichtungen, Zusatzbezeichnungen und ungeschützte Bezeichnungen

Fachrichtungen wie Allgemeinmedizin, Orthopädie oder Gynäkologie sind allen bekannt. Da kann sich jeder vorstellen, was dieser Arzt oder diese Ärztin vermutlich anbieten und untersuchen kann. Schwierig und zum Teil unübersichtlich wird es bei zusätzlichen Bezeichnungen, mit denen Ärzte ihre Leistungen „bewerben“.

Hier unterscheidet man rein rechtlich einerseits zwischen erworbenen Zusatzbezeichnungen, die eine offizielle Prüfung bei der Ärztekammer erfordern. Dazu zählt zum Beispiel  Naturheilkunde, Sportmedizin, Akupunktur oder Notfallmedizin.

Für Bezeichnungen wie Alternativmedizin, Integrative Medizin, Mitochondrienmedizin, Ganzheitliche Medizin oder funktionelle Medizin (functional medicine) andererseits gibt es zwar Fortbildungen, aber keine offiziellen Prüfungen. Hier kann jeder Arzt seine Art von Medizin so nennen, wie er es gerne möchte.

Die zusätzlichen Bezeichnungen im Überblick

Was könnte sich hinter den einzelnen Begriffen verbergen? Wir klären euch auf:

Alternativmedizin: es werden Alternativen zu normalen Schulmedizin angeboten, meist eine symptomorientierte Behandlung mit Pflanzen, Homöopathie oder Bioresonanz – in der Vorgehensweise ist die Behandlung dem Heilpraktiker sehr nahe – eigentlich sollte es hier keine Trennung geben. Für die Methoden ist eine Approbation als Arzt nicht nötig.

Ganzheitliche Medizin: der Mensch steht im Mittelpunkt, er soll ganzheitlich angesehen und erfasst werden. Alle Aspekte des Menschen sind wichtig, Körper, Geist und Seele. Die Stressoren sind ebenso wichtig, wie Ernährung, Bewegung, Schlaf, Entspannung, Verdauung etc. Oft orientiert sich hier die Behandlung auch am Beschwerdebild symptomatisch. Wir würden es als Symptomheilkunde bezeichnen.

Integrative Medizin: die Integration von klassischer Schulmedizin und Alternativmedizin – in der Regel über den Einsatz von pflanzlichen Medikamenten und auch Integration verschiedener Lebensstilaspekte. Hier wird der Fokus meist auf naturheilkundliche Medikamente (Symptomheilkunde), Akupunktur und Ernährung (eher vollwertig) gelegt.

Unser Ansatz: Funktionelle Medizin

Die funktionelle Medizin fokussiert sich auf die Ursachen der Erkrankung. Warum ist ein Mensch erkrankt? Welche Aspekte haben zu der Erkrankung geführt? Hierzu zählen Lebensstilfaktoren, Umweltgifte, Genetik, Epigenetik, Nutrigenomik, Stressoren und natürlich die Darmgesundheit. Einzelne Aspekte der funktionellen Medizin finden sich auch in allen anderen Methoden wieder.

Der Unterschied liegt in der Ausbildung der Ärzte – die besten Ausbildungen stammen aus Amerika und fokussieren ausschließlich auf die Biochemie und die biochemischen Zusammenhänge im Körper. In der Behandlung wird der Fokus auf die Wiederherstellung und die Regulation der Prozesse gelegt, denn wenn der Körper hat, was er braucht, wird er auch tun, was er soll. Es wird für das Erreichen eines sog. „sudden reliefs“ (schnelles Besserwerden) auch mit symptomorientierten Pflanzenstoffen und ggf. Medikamenten gearbeitet. Die Auswahl der Supplemente orientiert sich aber an der Unterstützung des jeweils ins ungleichgewichtsgeratenenen Stoffwechselweges.

Die führenden Institute in Amerika sind das Institute for Functional Medicine und die School of Applied Functional Medicine.

In Deutschland gibt es bislang die Schule von Dr. Robert Barring. Allerding sind die Fortbildungsinhalte nicht im Ansatz mit den amerikanischen Schulen vergleichbar.

Ruth Biallowons hat an der School of Applied Functional Medicine studiert und ihr Wissen in die Praxis Biallomed implementiert. Frau Biallowons möchte wegweisend dazu beitragen das Wissen nach Deutschland zu bringen und sitzt deshalb im Gründungsvorstand der „Europäischen Gesellschaft für Funktionelle Medizin“ mit Sitz in Berlin.

Funktionelle Medizin bei Biallomed

Bei Biallomed reicht uns die Symptomheilkunde mit Pflanzen, Globuli und Bioresonanz nicht aus – auch wenn alle Methoden für sich genommen eine Berechtigung haben. Die Vision und die Herangehensweise sind hier einfach andere.

Wir stellen immer die Frage nach dem „Warum“ und geben nicht auf, bis unsere Fragen beantwortet sind.  Hierzu nutzen wir oft funktionelle Tests, die es so in Deutschland noch nicht gibt, die aber international bereits anerkannt sind. Über genetische Tests zu speziellen Tests zur Hormongesundheit oder dem sog. Food Inflammation Test – die Biallomed kennt sich damit aus. Dazu haben wir Forschungskooperationen und kollegiale Kooperationen mit Experten der ganzen Welt, die uns auch unterstützend mit Rat und Tat zur Seite stehen können, wenn der individuelle Patientenfall zu komplex für ein einzelnes Gehirn ist. Deshalb pflegen wir unsere Kooperationen und erweitern diese täglich.